USA

Janko 06/07

Hey,

das ist Janko und ich wollte mal aus den Staaten von der Ostkueste berichten.
Ich hatte als ich mich beworben hatte eigentlich eher vorgestellt nach Norwegen zu fahren fuer ein Jahr und nicht wie 80% in die USA , als jedoch klar wurde das die Plaetze in Norwegen recht eng belegt waren musste ich umsteigen zur USA. Ich hab mich natuerlich gefreut als ich den Festplatz bekam als einer der letzten, aber dennoch irgentwie hoerte es sich langweilig an: ich fahre in die USA wo jeder hin will und irgendwie total mainstream platzierung. doch als ich hoerte dass ich nach Vermont kommen sollte war es total anders...

Vermont ist einer der Staaten die nicht so wirklich zur USA gehoeren, wie Bayern nicht zu Deutschland, und Vermont ist wie ich finde einer der schoensten Staaten die ich mir haette vorstellen koennen. Meine Familie hier hat mich erst erschreckt und schien total dem sterotyp USA familie zu entsprechen doch als ich sie naeher kennengelernt habe habe ich gemerkt dass es eine total nette und zum glueck leicht verrueckte familie ist...

 
was generell mein tageslauf betrifft ist es schnell zu erzahlen: da die ersten 6 Monate keine Baseballsaison ist spielen wir generell immer nach der schule, woran dann Theater oder Chor anschliesst. Am Wochenende habe ich das Gluecke bei einer Presentation von Cats mit machen zu koennen was auch einen sehr grossen teil meiner Freizeit einnimmt.

Da hier in den USA naja an fast allen Schulen Sportaktivitaeten angeboten wird ist fast immer was zumachen wenn man will. Die Sportarten varrieren natuerlich von Schule zu Schule.

Die Sprache generell ist eine Sache die mir Sorgen machte nicht das Sprechen, sondern dass nicht wirklich ein gut sichtbarer Fortschritt da ist. Natuerlich das Vokabular wird mehr aber generell wissen die meisten Amis weniger ueber die Grammatik als wir , da unsere Lehrer generell nicht so viel von praktischen Sprechen halten. Ich wuerde sagen es tut allen gut fuers Sprechen da ich schon nach 2-3 monaten total in der Sprachen war, traeumte, dachte und mit der Deutschesprache schwerigkeiten hatte.

Ich wuede es mal so sagen auch wenn ich erst leicht entaeuscht war bin ich mir jetzt schon sicher das es das besser war als ich es mir vorstellen haette koennen und meine Sportart kommt erst noch richtig. Aber egal wo ihr hin geht euch sollte immer klar sein: Es ist einmalig was ihr da macht und egal wo ihr hinkommt es wird wie ihr es euch macht. Ich bin mir sicher es wird schoen
Hab Spass und geniesst es auch wenn es mal nicht soo toll ist :)

Vielen dank auch noch mal an das geniale AFS team das wie ich finde eine geniale sache macht die euch hoffentlich auch so gefaellt wie uns

janko  aus USA Vermont

Nicole 05/06

Kim 05/06

Karl (05/06)

hi Birgit,
 
jetzt bin ich endlich auch mal dazu gekommen mich hier aus dem warmen texas zu melden; es ist ja doch schon eine weile her, seitdem ich deine mail bekam.
Leider hatte ich mit eurem kommitee hamburg noch nicht allzuviel zu tun, da ich ja erst kurz vor meinem ersten schritt in den flieger, der sonne entgegen, in diese schoene hafenstadt gezogen bin.


Ich erinnere mich noch gut an meine afs treffen in deutschland vor meinem abflug und wieviel spass ich auf jedem einzelnen hatte. Ich schaetze die arbeit von euch afs-ern sehr und wenn ich naechsten sommer zurueckkehre moechte ich afs auf jedenfall auch unterstuetzen, denn dieser austausch ist sicher eine der groessten erfahrungen meines lebens.


Wie schon gesagt, ich lebe zur zeit in plano, texas was nur einen katzensprung von dallas entfernt ist. mit meiner gastfamilie komme ich bestens aus und besonders mit meinem gastvater verstehe ich mich sehrgut. Ich bin tatsaechlich schon seit august hier aber die zeit vergeht viel zu schnell. An den gesamten trip hier habe ich noch genaue erinnerungen als waer es gestern gewesen. An die fahrt nach frankfurt, das ewige warten auf die anderen nachts um halb eins auf dem flughafen und dann den gesamten transport bis ich hier schlisslich das haus meiner gastfamilie in texas gefunden habe. Das war schon lustig und ich hatte ne grossartige zeit zusammen mit meinen freunden.


Jetzt, da es auf die weihnachtszeit zugeht, ist es schon ein bischen komisch nicht in deutschland bei der richtigen familie zu sein aber hier in texas habe ich ein zweites zu haus gefunden und ich bin dankbar hier zu sein. Die meisten amerikaner haben eine sehr positive und lustige einstellung und so ist es sehr angenehm sie jeden tag um sich zu haben.


Die, die sich noch sorgen wegen der sprache machen, kann ich beruhigen. Wir lernen englisch ja natuerlich auch in deutschland in der schule aber im taeglichen gebrauch ist es schon ne ganz andere sache. So war es bei mir auch, hab es aber schnell gelernt, denn mit den richtigen freunden ist das kein problem und im alltag amerikans bekommt man das beste lehrnprogram, das es geben kann.


bis zu meiner abreise ist es zwar noch eine gute weile hin aber wenn ich ueberlege, dass ich bereits vier monate hier bin, kommt mir das ganze doch erschreckend kurz vor. Jedenfalls zu kurz, um alles, was dieser staat zu bieten hat, zu sehen und zum jezigen zeitpunkt moechte ich fast gar nicht an die rueckkehr naechsten sommer denken, da texas ein volltreffer, aus meiner sicht, war.
 
Viele gruesse auch zurueck,
karl

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Hallo,
jetzt meld ich mich auch mal aus dem sonnnigen Texas, was hier sogar fuer die Winterzeit zutrifft. Und recht warm ist es hier natuerlich auch (das ist Texas:)
Weihnachten und Neujarh ist zwar schon ne ganze Weile vorbei aber es war trotzdem sehr schoen fuer mich hier zu sein und die Tage mit meiner Gastfamilie zu verbringen. Sogar mein Bruder ist aus Oklahoma gekommen, denn dort geht er aufs Collage (OU).

Seitdem ist die Zeit hier regelrecht verflogen. Das alles ist schon wieder ueber einen Monat her und letztens war auch schon die "Mid-year Orientation" vom Afs was einem auch schon wieder zu denken gegeben hat. Das war ne gute Gelegenheit all die anderen einmal wiederzusehen. Schueler von ueber 24 verschiedenen Laendern waren vertreten und es hat echt Spass gemacht, sich mit allen auszutauschen und vorallem gute Freunde zusehen und auch neue zufinden, denn auf diesem Treffen waren ja wirklich alle aus dem Umkreis hier.
Schon erstaunlich wieviele von diesen Treffen es gibt. Letztes Jahr hatten wir jedenfalls ziemlich viele. Thanksgiving, Helloween, Weihnachten, Neujahr usw. Jaja...immerwieder spassig.


In der Schule hab ich soweit auch keine Probleme. Ist ja doch schon nen bischen anders alls in Deutschland. Hier hab ich ja nur ne Hand voll Stunden und das jeden Tag. Das ganze Semester lang und von Deutschland ist man, es ja auch gewohnt, am fruehen Nachmittag sagen zukoennen, man haette Schluss. Ich bin taeglich erst um fuenf zu Haus und ich steh morgens auch relativ frueh auf. Das wird sich in neachster zeit aber etwas aendern, denn meine gastmum hat da schon entsprechende Schritte eingeleitet. Hier zu Haus ist mum der Boss sozusagen und wenn sie entscheidet, dass muss so, dann kann da eh keiner wa! s dran aendern (manchmal schon etwas nervig aber dasist schon okay, we nn man damit umzugehen weiss:)


Ich werd mich jetzt noch etwas zuruecklehnen und das 3 taegige Wochenende, das wir dank Lehrerkonferenzen haben,geniessen.
Dann hoff' ich doch stark, ich finde noch oeffter mal die Zeit dir ein paar Zeilen von meinen texanischen Eindruecken und Entdeckungen zukommen zu lassen.
Viele Gruesse, Karl

Lukas 05/06

Julia (05/06)


Hi everybody!

Ich dachte ich melde mich auch mal aus der Ferne, genauer gesagt Wisconsin, USA. Ich wohne in Oulu, einem sehr kleinen Dorf im Wald (eine Gegend von der meisten Leute nicht wissen, dass sie existiert ;)...) zusammen mit meinen Hostparents und meiner Schwester Sina, die genau wie ich 17 ist. Wir haben ausserdem zwei Hunde, drei Katzen und eine Menge Huehner. Mit meiner Familie hatte ich viel Glueck, denn wir haben uns von Anfang an gut verstanden.

In den letzten Tagen gab es mehrere Schneestuerme, sodass wir ueber einen halben Meter Schnee haben... schulfrei  gibts allerdings nicht, obwohl schon viele Schueler (Sina und mich eingeschlossen) im Parkplatz der Schule stecken geblieben sind (und das Mitte Maerz)! Dieses Wetter ist immerhin sehr gut fuer Ski- und Snowboardfahren, Snowmobiling und so weiter.

Das einzig nervige hier ist, dass man ohne Auto nirgendwo hinkommt, die naechste Kleinstadt, Superior, ist zum Beispiel ueber eine halbe Stunde entfernt. Fun Fact: Superior ist angeblich die Stadt mit den meisten Bars per capita in den USA!

In der Schule ist es ok, die Leute sind sehr nett, aber der Unterricht ist oft ziemlich langweilig. Wir haben Blockstunden, das heisst ich hab die gleichen vier Faecher fuer je 90 Minuten jeden Tag. Das Gute ist, dass man eine sehr grosse Auswahl an verschiedenen Kursen hat, die man in Deutschland nie waehlen koennte (z.B.Architecture, Foods, Stained glass,...), ausserdem gibts viele Nachmittags-aktivitaeten: Im Herbst habe ich Volleyball gespielt, jetzt bin ich in unserem Musicalprojekt und seit dieser Woche lerne ich Softball. Es macht viel Spass (vielleicht sogar mehr als Volleyball) und ist auch nicht so schwierig wie ich dachte, aber nun kommen die ganzen Regeln und Taktiken dazu, was man erstmal durchschauen muss.

Ausserdem war ich im Quizbowl-team (dank der Qualitaet deutschen Matheunterrichts?), wo wir - ueber Telefon - oft sehr schwierige Fragen gestellt bekommen und mit anderen Schulen um die Wette raetseln. Einen Wettkampf werde ich nie vergessen: Eine Frage lautete: "What is the German word for briefcase?" Ich war natuerlich sehr aufgeregt dass unser Team eine Deutsch-frage bekommt und antwortete ganz spontan "Brieftasche"...nach einigen Sekunden wurde mir klar, dass "briefcase" eher eine Aktentasche ist und dann hoerten wir den Moderator sagen: "No, I'm sorry, the answer is 'Mappe'!" Na, darauf waere ich sowieso nicht gekommen, aber fuer den Rest des Tages wurde natuerlich ueber die Deutsche die kein deutsch sprechen kann, gelacht ;)! Immerhin wusste ich als einzige im Team dass der US Praesident von 1953 bis 1961 Eisenhower war...

Es ist fuer mich sehr wichtig an moeglichst vielen Aktivitaeten teilzunehmen, denn so lernt man am Besten Leute (mit aehnlichen Interessen) kennen. Allerdings habe ich im Moment etwas zu viele Sachen gleichzeitig, denn das Training fuer Sportteams ist meistens jeden Tag, also muss ich versuchen, anderes irgendwo dazwischenzuquetschen... es gibt einfach zu viel das sich lohnt auszuprobieren!

Es ist unglaublich wie schnell die Zeit vergeht! Ich habe hier nur noch drei Monate uebrig, einer davon Ferien! Es wird sehr schwer sein das alles hier zu verlassen, und ich bin sehr dankbar dass ich dieses Jahr hier verbringen kann.

See you,  Julia

 

Farshid 05/06

Friederike 2004/2005

Hi ihr lieben Hamburger!

Nun wollt ich doch noch mal schreiben, wie es mir so die letzten Monate ergangen ist.

Ich bin jetzt ja schon recht lange hier und ich hab mich inzwischen auch ganz gut an mein Leben  gewoehnt. Ich lebe nicht mehr mit meiner urspruenglichen Gastfamilie zusammen. Hat einfach nicht geklappt. Seit Anfang November habe ich eine neue Familie. Es gefaellt mir sehr in meinem neuen Heim. Ich habe jetzt zwei Schwestern, mit denen ich mich auch gut verstehe.

So langsam beginnt der Fruehling und die Sonne scheint wieder. Endlich! So ein Winter mit Schnee und Eis ist ja mal ganz nett, aber Sonne ist mir dann doch lieber. Ich probier immer mal rauszugehen und einen Spaziergang zu machen, auch wenn ich immer von den vorbeifahrenden Autofahrern angestarrt werde. Mit dem rausgehen haben sie es hier ! nicht so. Da heisst es rauss in die Garage, rein ins Auto und umgekehrt.

Einen grossen Teil des Tages verbringe ich in der Schule. Ich habe fast jeden Tag etwas zu tun. Ich bin in der Stagecrew von unserem neuen Theaterstueck. Wir muessen, uns die Theaterproben ansehen und eine Schulversammlung organisieren, um auf unser Stueck aufmerksam zu machen. Das macht ganz schoen viel Arbeit, aber auch ganz viel Spass.

Am Wochenede unternehme ich was mit Freunden oder meinen beiden Gastschwestern. Besonders angefreundet habe ich mich mit einer anderen Austauschschuelerin aus Daenemark. Wir machen sehr viel zusammen, gehen zu Partys, shoppen (ist ja alles so unglaublich guenstig) oder einfach nur rumhaengen und kloenen.

Gut, dass waers dann erst mal von mir. Gruesst mir den Hamburger Fruehling. Ich wuensche allen ausgeflogenen noch ein schones, restliches Austauschjahr.
Friedi

 

Lena 2004/2005

Hallo Hamburg!!!
 
Hier ist ein Gruss aus St. Louis, MO!! Mein fuenfter Monat ist hier nun angebrochen und Weihnachten steht vor der Tuer. In den letzten vier Monaten habe ich so viele neue Sachen gelernt und gesehen. St. Louis ist wirklich eine wunderschoene Stadt.
 
Als ich am 11.09 aus Hamburg abgeflogen bin habe ich nicht gewusst, was mich hier erwartet und bei allen Vorstellungen die ich hatte, wurde ich nicht entaeuscht. Wir sind von Frankfuert aus nacht Huston geflogen. In Huston am Flughafen habe ich dann ein paar anderen AFSer die nach St. Louis gehen getroffen. Wir hatte sehr viel Spass und haben informationen ueber unsere Familien und alles interessante ausgetauscht. Von AFS haben wir dann noch $5 Doller bekommen um etwas zu essen zu kaufen. Als wir dann eingecheckt haben sind wir zu McDonalds gegangen. Das war dann unser erste Erfahrung von amerikanischem Fast Food. Am St. Louis Aorport, den wir 4 stunden zu spae! t erreicht haben, wurden wir von Betreuern abgeholt. Es war dann auch schon 23:30 h. Wir alle, es war ein Gruppe von 7 Leuten. (3 Deutsche, 3 Asiaten und 1 Argentinierin) Wir habe dann in einer Gemeinderaum von einer riesigen Kirche in Schlafesaecken uebernachtet. Am naechsten Tag hatten wir dann eine Vorbereitung. Am Nachmittag haben wir dann spiele gespielt uns gewartet bis die Familien kamen. Ich war so aufgeregt als meine Mutter mit meinem kleinen Bruder (2) kam. Am 13.11 war ich dann richtig in meinem neuem zuhause.
 
Bevor die Schule angefangen ist, mussten wir mich dann noch richtig anmelden und meine Stundenplan machen. Meine Schule hier ist wirklich sehr gross. Ca. 2000 Schueler sind auf dieser Schule. Leider habe ich das try-out fuer das Softballteam verpasst. Das war schade. Meine Stunden sind hier 90 min. lanf und ich habe ich je! den Tag vier Stunden. Um 7:19 faengt die Schule an und um 2:06 ist sie zu ende.
 
Halloween war hier super cool. Ich war mit Freuden Candy austeilen. Ich selber habe natuerlich auch was bekommen. Viele Haeuser waren auch schoen Geschmueck, so wie jetzt zur Weihanchtszeit.
 
Mit meiner Familie war ich auch schon bei Spielen von den St. Louis Cardinals (Baseball) und den Rams (Football). Es war unglaublich. Da sind fast noch mehr Leute als wie bei einem Fussballspiel in Hamburg. Natuerlich war das auch alle ganz aufregend als das Baseballteam in die World Series kam aber leider nicht gewann.
Im September hatten wir dann ein Treffen mit allen AFSern in Missouri. Dafuer sind wir zum Lake of Ozark gefahren. Wir hatten sehr viel spass und habe ueber Erlebnisse gregdet und hatten natuerlich auch wieder ein Vorbereitung. Nach diesem Wochenend waren wir alle eine grosse Familie. Mein Thanks Giving hier war sehr Deusch, denn die Eltern meines Vaters und der Rest der Familie sind Deutsche. Sie sprachen auch ab und zu mal mit mir in Deutsch aber so wirklich mit dem Deutsch klappt das nicht mehr ganz so gut. Man muss sich schon echt konzentrieren. An Thanks Giving hatten wir unseren ersten Schnee, der jetzt aber natuerlich gleich wieder weggeschmolzen ist. Ich hoffe aber immernoch auch eine weisse Weinacht.
 
Tagsueber ist es ein bisschen oede im Haus, da meine Schwester von Dienstag bis Donnerstag, wie meine Mutter und mein Vater die ganze Woche, arbeitet uns die Schule ist auch sehr einfach, so das meine Aufgaben immer schnell erledigt sind.
Naechstem Dienstag (21.12) ist dann endlich unser letzter Schultag fuer ganze 2 Wochen. Das barucht man dann anch vier Monaten durchgehend Schule auch mal. Im Januar wird dann auch wieder ein treffen mit AFS sein. Vorher ist aber Weihnacht und diese Jahr wird es anders fuer mich warden, als wie ich es von zuhause gewoehnt bin,
Viele gruesse aus St. Louis und ein schoenes neues Jahr!!
Eure Lena

Daniel 04/05

 Hey ihr alle!

Ich bin jetzt schon seit ca. 3 einhalb Monaten in den USA und finde es hier  super. Fangen wir mal am Anfang an - am 14. August bin ich von Frankfurt mit  vielen anderen AFSlern nach New York losgeflogen. Der Flug ging schneller  vorbei als ich gedacht hatte. Wir haben uns alle viel unterhalten und jeder  Sitzplatz hatte einen eigenen Bildschirm auf dem man verschiedene Filme  gucken konnte, Nintendo Spiele spielen, etc.

Als wir dann am 15. in New York  ankamen sassen (sry hier gibt es kein s-z...) wir erstmal fuer zwei Stunden  am Flughafen fest bis dann endlich ca. 3 Busse ankamen um uns zu einem  Holiday Inn zu fahren. Dort haben wir dann in einem riesigem Raum Mittagessen bekommen. Nach dem essen hatten wir Freizeit bis wir mit unserem  AFS-Chapter in unsere neue "Heimat" transportiert wurden. Meine Abfahrt von  New York (ich war fuer Baltimore zugeteilt) war fuer 18.30 geplant. Die  endgueltige Abfahrt verzoegerte sich jedoch noch um ein paar Stunden bis wir  dann schliesslich gegen 22.00 abgefahren sind (ca.10 Studen in dem Holiday  Inn...). 

Als wir dann gegen 1 Uhr in Baltimore angekommen sind haben uns weitere  AFSler emfangen und uns weiter zu dem Haus einer hier zustaendingen AFS  Familie gefahren. Dort haben wir dann erstmal geschlafen. Am naechsten Tag  hatten wir dann eine mini-Vorbereitung von 3-4 Stunden bis uns dann unsere  Familien abgeholt haben.  Ich hatte dann erstmal noch 2 Wochen "Ferien" zum eingewoehnen bis die  Schule losging. Fussball Training hat jedoch schon 1 Woche vor der Schule  angefangen (jede Schule bietet verschiedene Sportarten ueber das Jahr hinweg  an die dann gegen andere Schulen in speziellen Ligen spielen.). In dieser  Woche habe ich viele Leute kennengelernt, die mir den eigentlichen  Schulstart erheblich vereinfacht haben.

Meine Schule hier ist jeden Tag von 8.30 morgens bis 3.00 nachmittags. Von  3.30 bis 5.30 kann man dann noch jeden Tag eine Sportart spielen. Innerhalb  der Woche habe ich hier im Prinzip keine Zeit fuer etwas anderes ausser  Schule (und natuerlich Familie...). Ich habe hier drei Faecher a 90 Minuten  pro Tag (insgesammt 6 verschiedene Faecher pro Semester). Ich muss hier viel  mehr fuer die Schule arbeiten als zu Hause, wahrscheinlich weil die Schule  hier eine Privatschule ist.... 

Meine Familie hier ist super nett. Ich habe eine Schwester (auch 17) und  natuerlich 2 "amerikanische Eltern". Ausserdem haben wir noch zwei Katzen.  Die Familie ist juedisch, was man allerdings bis auf wenige Kleiningkeiten  (Weihnachten, juedische Ferien) nicht merkt, da sie nicht streng glaeubig  sind. 

Am 31. Oktober war Halloween. Einige der Amis hier werden wirklich total  verrueckt und schmuecken ihr ganzes Haus und ihren Garten mit allerlei  Leutzeug, Plastik-Monstern, usw. Fast jeder hier hat einen Kuerbis vor dem  Haus stehen und alle Kinder (auch die Jugendlichen!!) gehen raus und  sammeln Suessigkeiten. Ich bin auch mit ein paar Freunden losgegangen - ich  habe ca. 2,5 kg bekommen!! Das reicht erstmal fuer eine Weile... 

Am letzten Donnerstag (25.11.) war "Thanksgiving". Die ganze Familie kommt  hier zusammen und wir alle Laeden sind am Donnerstag geschlossen und wir  haben von Donnerstag bis Sonntag schulfrei. An Thanksgiving isst man  traditionell "turkey" mit suessen Kartoffeln, Kirschen bzw. Kirschsosse und  Kuerbisskuchen. 

Die Wochenden eigentlich immer mit die beste Zeit in der Schulwoche, sei es  nur fuer ein Football Spiel, Filme mit Freunden angucken, Partys usw.  Ich habe hier sehr viel Spass trotz der vielen Arbeit und fuehle mich  inzwischen richtig wohl bei meiner Familie hier in den USA. 

Viele Gruesse aus Baltimore!!
Euer Daniel

Malike 2003/2004


Seit meinem letztem Bericht ist einge Zeit vergangen. in wenigen Wochen werde ich bereits wieder am hamburger Flughafen stehen, meine Freunde und Familie  umarmen. Vor einigen Monaten habe ich noch sehr sehr viel an Zuhause gedacht .es ist  schon seltsam, wenn du ploetzlich in ein fremdes Land kommst. fremde Kultur  und Menschen die du nie zuvor gesehen hast. dieses Land wird dein  Zuhause. .wer haette das gedacht. Nicht das ich unbeding nach Hause wollte,  weil es mir hier nicht gefiel. aber es war halt nicht heim. inzwischen fuehlt  sich vieles anders an..

Nachdem ich im Januar meine Gastfamilie gewechselt hatte, ..da wir einige  ungeklaerte Probleme hatten die durch das nicht komunizieren entstanden  waren.. zog ich bei den Duffys ein. Ich habe eine Schwester, die so ziehmlich in meinem alter ist und 2 weiter  die aber bereits aufs College gehen. Meine neue Familie war sehr anders.wir assen zum Beispiel zusammen.  Gespraechsthemen waren sehr anders. der Leistungsdruck war  zwar hoeher (was Schule anbelangte) aber zugleich fuehlte ich mich von Anfang an sehr viel mehr dazugehoerig.. oder vieleicht war es auch nur weil ich einfach eine ganz  andere Einstellung bekam.

Freuhling fuhren wir dann also nach Florida.. das heisst Stephanie, Linda (meine Gastma) und ich. .Es war ein sehr schoener Urlaub .Ich sah  Disneyworld, Epcot.. und natuerlich die shopping arkaden.. Es war einfach  unglaublich.. Ausserdem hatte ich das erste mal in meinem Leben thailaendisches Essen und war sehr begeistert.. Anschliessend waren wir auf einer Cruise. Wir sind mit dem Boot durch die  Bahamas geduesed. es war einfach total klasse und exotisch. Ich war sehr  beeindruckt und fasziniert. Es war auf jedenfall ein Erlebniss fuers Leben.

Nachdem ich aus Florida kam schwirrten in meinem Kopf Ideen herum.  Ich  wollte mit einem Cruisboot fuer eine Weile fahren oder nach Epcot gehen. Epcot  ist ein Themen PARk mit achterbahnen und Vergnuegungsfahrten aber auf  lernbasis. zum beispiel haben sie auch eine tour durch den Menschlichen  koerper. Unter anderem gibt es spezille Haeuser in dem sie ein Land vorstellen und  wo nur Leute von diesem Land arbeiten. Das waere doch ein schoener platz zum arbeiten fuer ein Jahr oder nicht?  Es war schon einiges Anders als in Wisconsinn. und damit meine ich nicht nur  die Temperartur. Florida ist tourismus, Wisconsoinn ist mehr  agralkultur..

eines habe ich begriffen. Amerika. Amerika ist ein grosses  Wort. ich muss schon sagen, das als ich hier her kam  schon einege Vorurteile  und naturelich den typischen amerikaner Sterotype in meinem Kopf hatte.  Tatsache ist aber das ich diesen wirklcih nicht oft antraf. Amerika.. wenn  ich Amerika dachte dann hatte ich die Horrorgecshichten von Columbline oder die Todesstrafe in Texas im  Sinne. Wisconsinn dagegen ist aber sehr anders. obwohl jagen hier ein  beliebter Sport ist, kommen Delikte und crimlatitaet wohl sehr viel seltener  vor als wenn wir zum Besispiel nach Californien gehen. auch Gesetze sind  unterschiedlich. Wer kann also von Amerika sprechen, wenn er zum Beispiel von der Todesstrafe  spricht, und das ganze Land meinen. es ist viel zu sehr divided um es auf  einen nenner zu bringen. 

Das Ende meines Jahres kommt immer naeher und ich erinnere noch als wir alle  dachten das wir noch sooviel Zeit habe. auch andere Austauschschuler  erzaehlen mir davon wie sehr sie doch gerne hier bleiben wollen und  nicht  nachhause wollen. Es ist glaube ich die Angst das wir das hier fuer immer  hinter uns lassen. na ja nicht fuer immer. ich werd auf jedenfall versuchen  zurueckzukommen und zu besuchen.  aber besuchen ist immer was anderes.

Die  Vorstelung in den alten Alltag zurueckzukommen ist schon iregndwie hart. Vorallem wenn du Dinge auf so unterschiedliche Arten und Weisen gesehen  hast. Du hast ein total anderes Familienleben erlebt und andere arten der  Freundschaft, ebenso ein anders Schulsystem. Ich glaube ich bin sehr viel kritischer geworden und beginne Dinge von ganz  unterschiedlichen Perspektiven zu sehen.. Ich habe sehr viele Ideen in was ich ausprobieren moechte wenn ich nach  Hamburg komme. Und ebenso habe ich durch den Abstand einges gefunden woran ich arbeiten moechte. Dieses Austauschjahr hat sehrhser viel fuer mich gebrcht. Ich habe ebenfalls  gelernt dinge sehr viel positiever anzugehen   

Durch die ganzen Afs Treffen die mir uberigens sehr gut weiter geholfen  haben, habe ich Freude aus aller Welt getroffen. Und es ist hart sich von  ihnen zu verabschieden. Natuerlcih sind die Austuaschschuler hier in meiner  Stadt die naehesten aber auch unter den regionalen habe ich sehr enge  Freunde gefunden. Ich bin sicher das wir einige Zeit in Kontakt bleiben  werden. Nun gibt es eine menge Orte auf der Welt die ich noch sehen moechte...ich  denke sogar uber ein AuPair oder soziles Jahr im Ausland nach. Meine Angst nicht zu wissen was ich nach dem Abi machen soll ist total  verflogen. 

Morgen fahren wir nach Minneapolis...Mal of America. bin schon aufgeregt und  doch sehr gespannt das wird bestimmt schoen. und dann naechste Woche fahren  wir an den grossen See. zum Vaterstag. Vaterstag ist uberigen sin America an  einem anderem Tag als in Deutschland was ich dann doch sehr wunderlich fand.  na ja auf jeden fall muss ich noch fuer ein gutes Geschenk die Augen offen  halten ;) 

Vor einigen Tagen haben wir, die Austauschschueler an meiner Schule und ich eine Fairwell party gecshmissen.. Das Maedchen aus HongKOng hat gestern die Staaten verlassen und wir alle  wissen das wir sie vielleicht nie weider sehen.. aber in unserem Herzen haben  wir eine wunderbare Zeit miteinander verbracht. Eine seltsames Gefuehl zu  sehen wie sich die Gruppe von uns langsam aufloest. ich kann nur eines  sagen. ich habe Freunde fuers Leben gefunden. und ich weisst, dass auch wenn  wir eines Tages den Kontakt abbrechen werden. ich werde noch meinen Kindern  von dem kleinen Maedchn aus Hongkong mit der lauten Stimme und der  ungemeinen ability zum schnellen reden erzaehlen.

Ich kann nur sagen lebe dein Austauschjahr jeden einzelnen Tag als ob es  dein letzter waere ob es dich nun gluecklich oder traurig macht. denn es  gehet rasend schnell vorbei und am Ende des Jahres stehst du wahrscheinlich  dort, wo wir hier in Marshfield alle standen. vor dem baldigem Abschied.. und  einem seltsamen Gefuehl. Trauer dein neues Zuhause zu verlassen und freude  zurueckzukehren..

Malike

Mareike 2003/2004

Mareike und Freundin Giulia aus Italien

ein ganz herzliches hallo an alle AFSer! es tut mir leid, dass ich mich bisher noch gar nicht bei euch gemeldet habe.  jetzt habe ich aber doch ein schlechtes gewissen bekommen, und dachte mir,  ich schreib doch mal kurz einen bericht fur den hamburger und lasse euch  wissen, was ich alles so erlebt habe in den letzten 10 monaten.

zu beginn musste ich mich an viele dinge erst gewohnen, wie zum beispiel  essen, verkehr, schule usw. das sind, finde ich, die grossten unterschiede,  zwischen deutschland und wisconsin. es gibt hier wirklich ne menge  fast-food, richtig gekocht wird in meiner familie selten. den ganzen tag  lang wird "snack-food" gegessen, da versteht man schon, dass ich so einige kilo zugenommen habe. das essen ist einfach zu lecker, besonders "brownies"  und "peanut-butter" werde ich vermissen. daran, dass man wasser mit  eiswurfeln trinkt, habe ich mich immer noch nicht gewohnt.

radfahrer oder  fussganger sieht man hier selten. sogar kurze strecken werde mit dem auto  zuruckgelegt. offentliche verkehrsmittel gibt es so gut wie gar nicht. meine stadt ist etwas grosser (65000 einwohner), sodass es zumindest einmal die stunde einen bus gibt! bahnen sind nur dazu da, guter zu transportieren. das  schulsystem ist ganz anders als in deutschland. man kann die facher selbst  auswahlen (manches ist naturlich pflicht) , und es gibt "locker", sodass man  die bucher nicht den ganzen tag herumschleppen muss. wahrend des schuljahres  gibt es nicht so viele ferien, aber im sommer gibt es drei monate ferien.  das heisst, ich habe nur noch zwei wochen schule. sport gehort zur schule  und fur die meisten sportarten wird taglich ca. zwei stunden trainiert. ich  hatte viel spass und tolle erfahrungen mit dem cross country und track team. 

durch sport und andere schulaktivitaten habe ich viele gute freunde gefunden und werde hoffentlich mit manchen in kontakt bleiben. mit meiner gastfamilie bin ich fur vier tage nach san francisco gereist und  um ostern herum habe ich an einer reise nach florida, mit anderen  austauschschulern, teilgenommen. das waren tolle erfahrungen, im sommer  hoffe ich, noch ein paar tage nach new york zu reisen. ausserdem habe ich viel mit meinen freunden erlebt, und viel in der umgebung  gesehen.

in einem geht es schon wieder zuruck. die zeit ist wirklich  superschnell vergangen und ich werde all die leute hier schrecklich  vermissen. aber ich freue mich doch auch schon deutschland wiederzusehen. ich hoffe, ich habe mich mit meinem bericht nicht gelangweilt,
eure mareike

Patricia 03/04

o.k. hier kommt ein Gruss aus der Ferne!!! ich hab wirklich oft gedacht: "Mensch, du muessstest echt mal schreiben, denn die freuen sich bestimmt etwas von dir zu hoeren."
nun die letzte Mail klang sehr bedrohlich und das hat mich veranlasst sofort zu antworten!!! Also, mir gehts gut und ich hab die Flugstrapazen gut ueberstanden. ich weiss ja nicht, wie euer wissensstand ist, also will ich das kurz erlaeutern. ich war eine von den paar "verletzten Deutschen Austauschschuelern"(wie es so nett in den Zeitungen stand). ich habe hier eine gute aerztliche versorgung bekommen (Massagen!!!) und ich bin vollkommen genesen.

ich fuehle mich sauwohl hier in meiner Familie und ich verstehe mich mit allen bestens. mein Dad ist grad in Carlifornia und ich bin ein wenig traurig......,dass er mich nicht mitnehmen konnte!!! wegen der Schule..... ich wuerd zu viele Stunden verpass! en und das waer ja gar nicht gut. die Schule ist voellig andersund es war am anfang gar nicht so leicht dort durch zu steigen, doch nach mittlerweile 2 Monaten( o Gott, die Zeit rennt ja echt schnell!!!) ist es schon routine und ich hab Freunde gefunden und wir gehen ins Kino, shopping und all das was Freunde eben so tun.....

und noch etwas ist in mein Leben getreten....... Football!!! ich liebe Football und es ist echt eine Schande, das es nicht so popular ist in Deutschland!!! ich hab zwar erst zwei games gesehen (live im Stadium), doch ich verfolge alle anderen Spiele im Fernsehr( University und texas Games!!!) das werde ich definitif vermissen. und in zwei einhalb Wochen haben wir Homecomming und das wird ein riesen Spass!!!

noch eine letzte interesannte Info, denn es ist doch schon spaet und ich gehoer langsam ins Bett. an diesem Freitag kommen zwei Deutsche Maedels und sie wohnen 3 wochen bei uns. das ist ein schulaustausch-Programm und meine sister war im! Juni diesen Jahres in deutschland. die beiden Maedels sind Schwestern und sie bringen noch sechzehn andere Maedels mit. das wird ein riesen Spass und vielleicht bekomme ich die Cahnce und kann mit ihnen Die NASA Station in Houston besuchen und danach geht es ab an die Kueste!!!

ich habe hier schon sooo viele tolle sachen gesehen und erlebt, das ich es gar nicht mehr alles weiss, aber ich verspreche, das ich euch wieder schreiben werde, wenn der Monat vorbeiist, denn das ist wirklich stress diesen Monat (mit vier Maedels und ein Badezimmer.....und ner menge Termine!!)

also ich muss jetzt wirklich in sBett, denn ich muss morgen frueh aufstehen um meinem Papa anzurufen, denn es ist sein Geburtstag!!
viele Liebe Gruesse und bis denne!!!
ciao Patricia

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Howdy an alle AFSer,
 
Ich hab grad mal wieder beschlossen, dass es mal wieder Zeit wird zu schreiben... mir geht es immernoch blendend und ich koennt echt keine bessere Familie abbekommen haben. Um mal so'n bisschen zu erzaehlen, schreibe ich mal etwas ueber Weihnachten und so (ist ja auch schon nen bisschen her...).

Weihnachten an sich war wirklich lustig und extrem frueh. Da ich nen kleineren Bruder habe (10), und er nicht warten konnte, fand unsere Beschehrung um sieben Uhr morgens statt. Ich habe nen haufen Geschenke bekommen, von Leuten die ich zum Teil gar nicht kenne... Ich konnte denen also gar nicht genug danken. Als grosses Festessen gab es dann Schinken und Schoko- und Pumkinpie.

Nach Weihnachten sind wir dann meine Granny besuchen gefahren und da hat mich dann der "Kulturblitz" getroffen... Das Haus war riesengross und ueberall war Weihnachtsdeko verteilt und das nicht zu knapp. Von ihr habe ich dann eine Wolldecke bekommen. Das hoert sich ja nun nicht wirklich grossartig an, doch diese Wolldecke ist echt einmalig... Es ist im wahrsten Sinne des Wortes eine Texas Wolldecke.

Als naechstes stand dann Sylvester vor der Tuer... Da wir ( meine Schwester und ich) keine suessen Jungs auftreiben konnten, haben wir Sylvester zu Hause verbracht. Ne Fruendin ist vorbei gekommen und wir sassen dann ganz gemuehtlich in unserem endlich reparierten Whirlpool und haben das Feuerwerk bestaunt. Da man ja am Neujahrstag immer son bisschen fertig ist haben wir beschlossen, in den Fluss zu springen... So als Willkommensgruss fuers neue Jahr. Gesagt, getan und wir hatten ne Menge Spass. Es war natuerlich nicht wirklich kalt, denn ich bin hier ja in Texas...Sogar eine von meinen Lehrerinen hat den Sprung gewagt. Typisch Kunstlehrerin sag ich da nur... Die sind immer ein bisschen anders als andere Lehrer ;-)


Dann hat die Schule wieder angefangen und damit auch meine Musikal Proben... Jeden Tag ausser Freitags und Sonntags nach der Schule. Diesen Freitag ist unsere erste Auffuehrung und wir haben noch ne Menge zu tun... Wir spielen "Sound of Music" falls das irgend jemandem etwas sagt. Es handelt ueber die von Trapp Familie in Oesterreich und zur Zeit wenn Hitler an die Macht kommt. Hier ist es ne wirklich beruehmte Geschichte und alle waren erstaunt, dass ich davon noch nie in meinem Leben etwas von gehoert habe. Das haellt mich also schoen auf Trapp und ich bin eigentlich froh, wenns vorbei ist. In a good way...

 


Das war es bis jetzt und da wir nicht so weit in die Zukunft planen, kann ich nicht mehr allzu viel erzaehlen. Ach da hab ich doch glatt das allerbeste vergessen... Ueber unsere Fruehjahrs Ferien machen wir nen Roadtrip zum groessten Loch in den Staaten...Ja, ja, wir fahren zum Grand Canyon und auf dem Weg hin und zurueck halten wir noch an anderen wirklich netten Plaetzen...( Die Bunte Wueste, Indianer Reservationen, Schnee, und Big Bent Nationalpark...)

 


Ich denke, das ist jetzt wirklich ersteinmal genug...Ihr wollt schliesslich nicht Jahre damit verbringen, vorm Computer zu sitzten und von irgend jemandem zu getextet werden...
Also Leute haltet die Ohren steiff und ich wuensch allen noch schoene verbleibende Monate...
 
Ciao, Patricia

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Patricia hat einen tollen, aber wirklich seeeeeehr langen Bericht über ihre Reise geschrieben. Wir haben ihn mit ihrem Einverständnis ziemlich gekürzt.

Hallo ihr alle,
hier der nun fuer einige schon lang erwartete Reisebericht. Es fing alles damit an, dass die Fruehjahrsferien vor der Tuer standen und meine Familie irgendetwas zusammen unternehmen wollte. Da haben also die Koepfe geraucht und geraucht und erste Vorschlaege wurden gemacht. Meine "Tante" wollte uns mit nach Mexiko nehmen, was dann aber mein Dad abgelehnt hat, da er seine Schwester sehr gut kennt und er wollte sie  nicht mit uns alleine lassen. Ein anderer Gedanke war, selber nach Mexiko zu fliegen , was ich dann natuerlich nicht so toll gefunden haette... Also nach kurzer Beratung haben  die Eltern und Grossmutter das perfekte Reiseziel gefunden. Ein Roadtrip zum Grand Canyon! Das hat natuerlich jeden begeistert, da noch keiner ausser mein Dad dagewesen ist. Ein anderer Punkt war, da Sara nun zum College geht und danach ja wohl nicht mehr auf Familienurlaub mit kommt, wollte Dad den "letzten" Urlaub etwas besonderes machen. Ich war bei dieser Sache nur eine glueckliche Austauschschuelerin, die die Gelegenheit, eines der 7 Weltwunder zu sehen, auf einem Silbertablett serviert bekommen hat. Ich kann euch gar nicht beschreiben wie ich mich darauf gefreut habe, endlich los zu fahren. Da es erst Anfang Januar war hatten wir noch jede Menge Zeit, alles zu planen. Oder auch nicht...

Nach grober Route haben Sara und ich eines spaeten Nachmittags in einem Cafe gesessen und Miles/ Kilometer gezaehlt (Man merke sich diese Zahlen genau). Wir sind so auf ungefaehr 2800 miles gekommen, was denn 4400 Kilometer waeren. Das ist schon ne ganze Menge, haben wir uns dann so gedacht.

... um zu unserem Campingplatz zu fahren. Es war dort aber sehr schoen und leider war es nicht mehr hell genug, um irgendetwas von den Bergen zu sehen. Es war aber dunkel genug, um ein paar heimische Tiere zu beobachten. Sie heissen Javelinas und moegen gerne im Muell der Menschen rumschnupperen. Ich habe leider kein Foto machen koennen da es zu dunkel war. Aber zur Info, diese Viecher sehen genauso aus wie unsere Haengebauchschweine, nur ein bisschen groesser. Am naechsten Morgen habe ich dann lachen muessen, als Dad einen Zeitungsartikel vorgelesen hat. Es handelte ueber die Javelinas und wie sie sich beschweren wuerden, dass jeder sie Schwein nennen wuede, wobei sie dass doch genau gar nicht sind. Wir haben sie natuerlich den Abend zuvor Schwein genannt und wir wollten uns dann doch noch bei denen entschuldigen. Es ist dann aber keins mehr aufgetaucht.

Das war Tag eins und nun folgt Tag zwei. ... Auf, auf nach New Mexico heisst unsere Aufgabe heute... Nach Terlingua und einer Menge weiterer Kilometer stoppen wir im Nirgendwo, um eine Pass - Kontrolle  zu passieren. Die wollten aber auch nur wissen, ob wir ein paar Mexicaner einschmuggeln oder nicht Dad hat ihnen aber dennoch erzaehlt das ich Deutsch bin und so musste ich dann doch meinen Pass ausgraben und vorzeigen. Aber das war alles nicht schlimm und sie haben mich passieren lassen. Da ich davor geschlafen habe, hatte ich keine Ahnung wo wir sind. Und ich habe schon gedacht, dass wir in Mexico gelandet sind. Falsch gedacht. Es war wirklich ein paar Kilometer vor Alpine, eine Stadt immernoch in Texas, und da es doch nahe an der Grenze ist, wird man gestoppt, damit man keine Illegalen Personen einschleift.

...   Dann, ein helles Licht am Horizont. Es ist El Paso und Juares. El Paso ist Texas und Juares ist Mexiko. Die beiden Staedte fliessen in einander und in der Nacht bilden sie ein einfaches Lichtermeer. Das war dann nun schon der zweite Blick auf Mexiko von Texas aus. Es ist immer noch Sonntag und endlich verlassen wir Texas und sind in New Mexiko.
... Montag. Ein neuer Tag beginnt. Und auf geht's nach Arizona. ... Dann mussten wir abermals stoppen, um uns Tombstone anzugucken. Eine beruehmte alte Western Stadt. Jeden Tag haben sie dort eine Show mit Coyboys mitten auf der Strasse, die sich gegenseitig beschiessen. Und natuerlich auch eine Pferdekutsche und eine Tour durch die Stadt. Wir haben dann doch beschlossen auszusteigen und unsere Beine ein wenig zu vertreten. Es war wirklich nett und ich habe ein paar sehr nette Fotos gemacht unteranderem von einem Saloon mit wirklich huebschen Glasfenstern.

Auf dem Rueckweg zum Wohnmobil wurde ich dann fast von einer Tennisball Attacke getoetet. Wir haben gegenueber einer Schule geparkt, die draussen gerade eine Klasse zum trainieren hatte. Was solls. Ich hab mir bis dahin ja aber auch nicht wirklich was getan, also waere es sowieso mal Zeit gewesen J ...  Auf diesem Campingplatz werden wir zwei Tage verbringen. Wir waren ein wenig knapp mit Kaese und da der Campshop schon geschlossen war sind Sara und ich runter zur Shell Tankstelle( man wirds nicht glauben, aber die haben hier Shell), um Kaese zu kaufen. Leider haben wir nicht auf die Uhr geguckt und mussten feststellen, dass es auch schon geschlossen war. Sie schliessen um 8 uhr und es war gerade mal 10 nach. Wir Staedler sind es ja nun einfach mal gewohnt rund um die Uhr. Da musste es dann ohne Kaese gehen.

Dann endlich der grosse Tag. Der Grand Canyon Tag!!! Was kann ich da schon gross erzaehlen. Ich weiss nicht. Ich glaube, man muss es einfach gesehen haben, um die ganze Schoenheit und Groesse zu erleben. Es war riesig. Wir musste eine Stunde noch fahren und haben dort dann unser Auto geparkt und sind mit Bussen von Ort zu Ort gefahren. Es gab drei verschiedene Busrouten und jede Route hatte so seine Aussichtspunkte und du konntest aussteigen und 15 Minuten spaeter einen anderen Bus nehmen und weiterfahren. Es war echt sagenhaft und ich kann jedem nur sagen, dass es sich lohnt dort hinzufahren, auch wenn es so weit weg ist. Wenn ihr Fotos seht, die ich gemacht habe, koennt ihr verstehen, was ich meine. Wir haben dort den ganzen Tag verbracht und sind dann immer noch im Tageslicht nach Hause gekommen. Wir haben dann die Zeit genutzt, in den Whirlpool zu huepfen und die lahmen Knochen zu erholen.

... Dad hat einige von denen im Baderaum getroffen und ihn hat der Akzent ein wenig aufmerksam gemacht. Er hat sie dann gefragt woher sie sind und die haben gesagt sie waehren von Deutschland. Und dann hat er ihnen erzaehlt, dass er ein Deutsches Maedel haete und sie waere aus Hamburg. Da hat der andere wiederum gestutzt und gesagt das sie auch aus Hamburg waeren. Also Dad ist zuruec und ich esse gerade meinen Bagle als er mir die Geschichte erzaehlt. Ich konnte mich dann nicht halten und bin runtergegangen, um Hallo zu sagen. Ich habe aber kein Deutsches Wort herausbekommen, was nichts gemacht hat, denn er konnte Englisch sprechen. Wir haben uns gute 15 Minuten unterhalten, als wir dann loswollten. Ich fand das ganze aber doch sehr lustig.

Tag fuenf. Wie gesagt haben wir diese Nacht auch in Williams verbracht. Nach dem Fruehstueck hiess es dann aufbrechen, wiederum Zum Grand Canyon. Doch dieses Mal in die andere Richtung. Gestern haben wir den Westen gesehen und heute machen wir uns auf den Weg um die OestlicheKlippe zu sehen. Als einen gelungenen Abschied. Dort war ein kleiner Aussichtsturm, den wir denn auch gleich erklimmt sind (keine Ahnung wie man das konjugiert). Dann ging es auf Umwegen wieder zurueck nach New Mexiko. Wir haben dem vier Staateneck einen kleinen Besuch abgestattet, was wirklich im Nirgendwo ist. Ich verstehe einfach nicht, warum sich dort keine Stadt herum gebildet hat. Auf dem Weg dorthin, haben wir einen Glims von der Bunten Wueste erhascht. Naja, die vier Staaten sind Arizona, wo wir hergekommen sind, Utha, was einfach da ist, Colorado, wo wir heute noch durchfahren werden und New Mexiko, wo wir schon einmal waren und auch heute Nacht wieder sein werden. Wir haben dort eine Menge Schmuck gesehen und natuerlich auch etwas gekauft. Ich habe ein paar Ohrringe und eine Kette gekauft. Ganz huebsch.

... Nach kurzer Beratung fahren wir zu A und W. Das ist ein Fast food Restaurant gleich die Strasse runter. Es sieht ein wenig wie Sonic aus, mit einem kleinen Haus und einer Ueberdachten Parkflaeche, wo du dein Essen bestellen kannst. Da wir zu gross waren mit dem Wohnmobil, sind Dad, Sara und ich ins Lokal gegangen. Nathan hat im Auto geschlafen und Mom hat gewartet, bis wir wieder zurueck kommen. Das Menu war eigentliuch nicht anders als andere, aber ich hatte mal wieder eine schwere Zeit, mich zu entscheiden, was ich denn Essen wollte. Hier gibt es einfach zu viele Moeglichkeiten. Ich meine, wie kann man sich da schon entscheiden, wenn man fuer sein Sandwich fuenf verschiedene Sorten von Kaese bekommen kann. Naja, endlich eine Entscheidung getroffen, reiche ich Dad das Telefon von der Wand (Du orderst ueber das Telefon) und er ordert unser Essen. Es war ziemlich laut in der Leitung und Sara und ich haben uns schlapp gelacht, als wir Dad beobachtet haben. Er war dann fertig und ich habe das Telefon dann wieder an die Wand gehaengt. Doch das Telefon hat nicht aufgehoert zu reden. Wir haben uns dann halb tot gelacht, denn das Telefon, oder besser, die Person an der anderen Seite hat geschrien und Kaudawelsch erzaehlt. Wir haben dann spaeterfestgestellt, dass die uns wahrscheilich gesehen haben...Und da haben wir dann nur noch mehr gelacht. Dann haben wir uns weiter auf den Weg gemacht, um unsere Herberge zu erreichen. Wir haben die letzte Nacht in der Naehe von Bloomfield, New Mexico verbracht. Da wir wieder spaet waren, haben wir unseres Wohnmobil angeschlossen und zum Einschlafen Dr. Dolittle 2 geguckt.

... Wir sind durch Albuquerque ( ist das nicht ein Name??) gefahren und dann konnte auch ein bestimmter Weg nicht fehlen. Der Trip auf der Route 66. Ja, wir sind die Route 66 gefahren. Auch wenn es kein Motorrad war sondern unser Wohnmobil, ich denke, ich kann das hier ruhig erwaehnen. Dann sind wir durch Roosevell gefahren. Und ich weiss nicht wie viel ihr wisst, aber die Leute in Roosevell haben es mit Aliens und U.F.O.s Man bemerke dass Amerikaner nicht Ufos sagen sondern U.F.O. (sie binden die Buchstaben nicht) und alle sind in schallendes Gelaechter ausgebrochen als ich bemekt habe, dass dort ueberall UFOs waeren. Naja, es war ganz interesant, die U.F.O Museums und Laternenpfeiler mit Alienkoepfen zu sehen. Und dann war es alles wieder kahl und einsam. Wir haben ein paar Antilopen gesehen und ein paar Hasen . ...

Freitag morgen. Die Reise ich fast vorbei und unser letztes Ziel heisst zu Hause!! Aber zuvor mussten wir erst noch in Carlsbad stoppen und uns die Carlsbaeder  Hoehlen anschauen. Da mein Dad Geologie studiert hat (ist das Steinkunde?), war es alles doppelt so interesant fuer ihn als fuer uns. Es war aber wirklich spannend und wir sind so um die 750 Stockwerke in den Berg hinunter gefahren. Ich habe das ganze nicht so lustig gefunden, denn das Gefuehl das man hat, wenn man runter faehrt war fast das selbe, als ich im Flugzeug gesessen habe. Aber es war ja nur fuer eine kurze Zeit. Und ich habe es ueberlebt, auch wenn ich wirklich lieber zu Fuss gegangen waere. Du konntest zu Fuss in die Hoehle gehen. Das waer aber mehr als eine Meile gewesen und das wollten unsere Eltern nicht gehen.Ueberall standen Schilder mit "Bitte keine Fotos in der Hoehle" und soetwas und ich als guter Tourist habe mich auch dran gehalten. Zu schade, denn ich haette ein paar wirklich schoene Fotos machen koennen. Aus dem Hoehlengeflecht entkommen sind wir ersteinmal reif fuer eeine Mittagspause und darum essen wir unsere letzten Vorraete und machen uns dann wieder auf dem Weg. Nach weiteren unzaehlingen Meilen treffen wir auf unseren ach so geliebten alten Highway 10, der uns geradewegs nach Hause fueren soll. Und das hat er auch getan. Wir waren auch um 9:30 Uhr zuhause, gerade genug um noch eine Film im Fernsehen anzugucken und dann ins Bett zu fallen, denn es hiess frueh aufstehen am Samstag, um den Wohnwagen aufzuraeumen und sauber zu machen.

...
Alles in allem war ein grosser Spass und wir haben es alle zusammen eine ganze Woche miteinander ausgehalten und keiner hat groessere Verletzungen erlitten. Wir haben uns aber ein wenig verkalkkuliert, mit der Anzahl an Meilen die wir fahren wollten und die wir letztenendes dann gefahren sind. Wir sind nun 3100 Meilen (ungefaehr 5000 km) gefahren und dabei haben wir noch nicht eimal alles gesehen, was wir sehen wollten. ... Ich habe fast 200 Fotos gemacht und die meisten sind vom Grand Canyon. Ihr muesst euch allerdings gedulden, um die alle zu sehen, denn ich werde nur ein paar wenige auf die Web page tun. Nun ist der Bericht schon sechs Seiten lang und ihr verflucht mich warscheinlcih schon, dass ich so viel geschrieben habe. Aber es haben mich so viele Leute gefragt, ihnen von meinen Ferien zu erzaehlen, dass ich das hier fuer einfacher gefunden habe. Um nicht jeden alles einzeld zu erzaeheln.
 
Dann hat hier die Schule am Montag wieder angefangen und alles laeuft wieder so wie es sein soll. Ich habe noch 40 Schultage und dann heisst es Ferien und dann auch schon Kofferpacken.

(...)

O.K das reicht jetzt aber wirklich
Ciao Patricia