PANAMA

Janis (2005/2006)

Hallo,
ich dachte, jetzt ist es endlich mal Zeit und auch ich melde mich mal aus dem fernen Panama. 

Ich bin mittlerweile schon über sechs Monate hier, und man muss sagen, die Zeit vergeht wie im Flug. Gerade erst angekommen, schon die erste Episode Schule inter sich gebracht und nun befinde ich mich schon in der letzten Woche meiner drei Monate langen Ferien. 

Die Zeit bisher war einfach super. Inzwischen hat man sich schon so doll eingelebt, ich liebe meine Stadt, meine Familie, meine Freunde und alles, was mir inzwischen so vertraut geworden ist. 

Das Land ist einfach toll, die Leute unglaublich nett und freundlich, und alle wollen dem Ausländer zeigen, was ihr Heimatland schönes zu bieten hat. Es ist wunderschön heiß und an die ganzen Palmen, an denen man Bananen und Platanos ernten kann musste ich mich auch erstmal gewöhnen. 

Ich bin mittlerweile auch schon ganz schön viel rumgekommen, habe viele Teile des Landes gesehen (wie zum Beispiel den Vulkan, von dem aus man beide Meere: Atlantik und Pazifik sehen kann), und die fast unberührte Natur, Urwälder, Berge, Flüsse etc. sind einfach wunderschön. Aber auch das Stadtleben gefällt mir, meine Kleinstadt Chitré mit 40 000 Einwohnern ist für Panama gar nicht so klein. Und es gibt tausend schöne Ecken, an der Karibik die San-Blas Inseln oder die Provinz Bocas del Toro, sowie die Gebirgslandschaft Chiriquis oder die schönen Strände und Länder auf der südlichen Halbinsel Azuero. 

Und auch an Karneval bin ich schon vorbei, für mich als Hamburger natürlich ein ganz ungewöhnlich großes Fest: Freitag Nacht geht es mit Wasserspritzen los, das geht dann die nächsten vier Tage lang weiter, während alle fröhlich und voll in Karneval-Stimmung zur Musik tanzend sich nassmachen lassen. Die Königinnen werden auf riesigen gechmückten Gefährten durch die Stadt gefahren, und die Party hat bis in die Nacht kein Ende. Es war alles in allem ein so sagenhaftes Fest, das ich eigentlich nicht weiter verpassen möchte. 

Ich habe alles so genossen, und werde bestimmt tausende Dinge hier so vermissen, wie zum Beispiel den ganzen Reis, Platanos, die Sonne, die Strände und hauptsächlich die netten Leute. 

Jetzt fängt erstmal wieder die Schule an, mal sehen, wie das wird, wenigstens habe ich dieses mal nicht am Nachmittag wie vorher, was sicherlich etwas zeitgewinnender sein wird. Und jetzt genieße ich noch meine letzten freien Tage, um vielleicht nochmal in die Hauptstadt zu sehen. 

Schöne warme Sonnengrüße in eure Schneelandschaften 
euer Janis