Anete aus Lettland
E-Mail aus Lettland
Hallo Birgit,
naturlich freue ich mich immer vieder von HH zu horen ! Wie geht es dir ? Oh, ich vermisse euch alle so viel ! Sehr herzliche Gruesse von mir an alle !
Mir geht es ziemlich gut. Oh ja ... im Herbst fahre ich nach JAPAN fur 11 tage. Ich hoffe auch Saki zu treffen. Das wird warnsinnich sein ! Ich bin sehr glucklich das ich diesen Chans habe - Japan fur mich erfahren ... . Ich habe ein Wettbewerb durchgestanden. Und an dem Tag ich das Interwiev hatte, mit mir waren meine beide mamma's - Gunta und Adelhaid.
Ja, Adelhaid hat mich in Lettland besucht und das war 100% Super und Schon ! Wir waren in Riga und auch in Daugavpils. Das war sehr wichtig fur mich !
So ist es passiert das ich keine Studentin noch bin, daswegen will ich mich erst ausruhen, Fuhraschein machen, endlich ! , noch Englisch Kurse besuchen und dann vielaicht fur Sommersemester bewerbe ich mich an Uni. Mir geht es gut, sehr gut! Seit ich zu Hause bin ist meine Freundschaft mit meine Familie viel besser, ich glaube ich habe verstanden wie wichtig die sind fur mich. Mit die Schule bin ich auch endlich fertig. Daruber bin ich sehr froh. Mein Abiabschluss Noten waren besser als ich gewartet hatte und das ist super !
In letztem Jahr war ich auch eine AFS-Betreuerin. (Dafur hatt mich Johanna viel impressed ? ; ) Ich hatte sogar vier "Kinder" . Es war schwierig aber ein gutes erfahrung. Ich hatte auch zweimal Teil an Camps genommen. Das war sehr interesant.
Mit meine Mutter hatten wir eine "Mutter und Tochter" Urlaub in Mailand (Milan, it). Ich bin in Italien verliebt. Sehr schon ! Wir hatten auch Venedig und Como besucht. Ich war auf dem Ausstellung von Rene Magritt, und er ist mein Lieblingsmaller. Also das was ich gefullt hatte kann ich nicht in Worter ausdrucken ! Und noch hatten wir Kleid fur mein Abi Ball gekauft. Das war dann wieder sehr schon, Hat aber dem ganzen tag gebraucht :) !
Ich habe keine genaue Plane uber HHbesuchen in nachster Zeit, aber ich weiss es, irgendwann komme ich wieder. Hamburg genauso wie die Menschen von mein Austauschjahr alle haben ein ganz besonderes Platz in mein Herz. Ich errinnere mich sehr oft an Hamburg und allen !
Mit viele lieben Gruesen,
Anete
Yan aus Shanghai
Schule in China
Die Kinder in China gehen ab dem 7.ten Lebensjahr zur Schule. Es gibt 5 Jahre Grundschule und 4 Jahre in der Juniorschool. Nach der Juniorschool findet eine Abschlussprüfung statt. Danach gehen die Schüler gemäß ihrer Noten zu zwei verschiedenen Schulen: zur Seniorschool oder zur Berufsschule. Die Seniorschool dauert 3 Jahre, aber die Berufsschule nicht unbedingt. 9 Schuljahre sind also allgemeine Schulpflicht und jedes Kind muss so lange zur Schule gehen.
Jedes Schuljahr geht von September bis Juni. Nach den drei Wochen Winterferien fängt das zweite Halbjahr an. Sommerferien sind von Juli bis August. Zwischendurch haben wir nur noch zwei mal 7 Tage Ferien: zum 1. Mai und zum Nationalfeier Tag in Oktober.
Es gibt verschiedene Schulzeiten in jeder Schule. In meiner Schule haben wir Unterricht von 7 Uhr 20 bis 16 Uhr 20. Eine Unterrichtsstunde dauert 40 Minuten. Wir haben Mittagessen in den Schule Kantinen zwischen 12 Uhr und 13 Uhr. Meine Schule ist ein Internat, dort haben wir abends drei Stunden Selbstunterrichte, d.h. wir sind während dieser Zeit in unserem Klassenzimmer und arbeiten still.
Wir können die Fächer nicht selber wählen, das heißt wir müssen jeden Unterricht besuchen. Jedes Jahr gibt es Chinesisch, Mathematik, Englisch, Physik, Chemie, Politik und Sport. In Senior One haben wir noch Geschichte, Computer und Kunst. In Senior Two noch Biologie, Erdkunde und Musik. Als fakultatives Fach haben wir Japanisch, Deutsch, Französisch und so weiter.
Es gibt ungefähr 40 bis 50 Schüler in einer Klasse. Wir müssen Schulgeld bezahlen und alle Schulbücher kaufen. Es ist unterschiedlich in jeder Schule, aber in der Seniorschool kostet jedes Jahr ungefähr 250 Euro.
Die Zeugnisse hängen von zwei Prüfungen ab: der Mitteljahr Prüfung und der Endejahr Prüfung.
Im Abitur müssen wir 5 Fächer belegen: Chinesisch, Mathematik, Englisch, eine zusammenfassende Prüfung, und ein weiteres Fach entweder Physik, Chemie, Biologie, Geschichte, Politik oder Erdkunde.
Das Abitur findet vom 7. bis 9. Juni statt. Das heißt am 10. Juni 2006 bin ich endlich mit der Schule fertig.:)
Yan aus Shanghai
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Schlittschuhlaufen
Einmal hat meine Freundin mich gefragt, was es in Hamburg gibt und nicht in Shanghai. Ich fand es sehr schwer zu beantworten. Außer vielen Kirchen. Jetzt habe ich noch etwas gefunden. Man kann in Shanghai keinen Platz zum Schlittschuhlaufen finden.
Am 22.Januar,ein wunderschöner Samstag, gingen wir AFS Austauschschüler zum Schlittschuhlaufen. Es kamen auch einige der neuen deutschen Austauschschüler, Freunden von uns, Ansen aus dem Komitee HSE und Tavis aus dem Komitee Lübeck. Ich war sehr glücklich, Freunde zu treffen. Meine Gastfamilie kam auch mit.
Ich habe nur einmal den Sport probiert deshalb kann ich nicht gut Eislaufen. Aber viele können sehr gut laufen. Wir fassten uns beim Schlittschuhlaufen an und es machte Spaß. Wenn wir Pause machten, haben wir über unser Leben, Schule und so weiter geredet. Wir hatten einen sehr gute Nachmittag.
Obwohl meine Beine vom Schlittschuhlaufen wehtaten und ich noch nicht gut laufen kann, mag ich es. Und du?
Yan aus Shanghai
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Yans Stipendiatenbericht für die Zeit-Stiftung
Hallo, ich bin Yan Xuan aus Shanghai, China und berichte über mein Austauschjahr in Hamburg bei Familie Langbecker!
Die Zeit geht immer so schnell. Jetzt bin ich schon vier Monaten in Deutschland! Ich hatte kein besonderes Gefühl als ich in Frankfurt ankam. Ich hatte eine ganz normale Vorstellung über die fremde Welt.
Das Leben hier ist sehr gemütlich, außer diesem hässlichen Wetter. Ich wohne in Reinbek. Hier ist es völlig anders als in Shanghai, weniger Leute, Geschäfte, große Gebäude, aber es gefällt mir. Es gibt viel Wald und frische Luft, und hier ist es ganz ruhig.
Meine Gastfamilie ist einfach toll. Sie ist sehr nett und ich finde sie ist wie meine richtige Familie. Wir haben viel Spass gehabt. Wenn ich Probleme gehabt habe, haben sie mir immer gern geholfen. Ich habe viel von ihnen gelernt. Meine Gastmutter hilft mir bei allem, was ich für die Schule brauche. Ich lerne Gitarre spielen von meinem Gastbruder. Meine kleine Schwester ist sehr süss. Sie zeigt mir immer etwas zu lesen, spielen oder einfach etwas Schönes. Sie erzählt viel, das finde ich gut, denn es hilft mir Deutsch zu lernen.
An meinem Geburtstag habe ich viele Geschenke bekommen und meine Gasteltern haben eine super Geburtstagsparty für mich organisiert. Ich habe viele Freunde eingeladen. Es war der beste Geburtstag in meinem Leben. In den Ferien sind wir nach Lübeck, Berlin, Dresden Wolfsburg und so weiter gefahren. Wir haben viel gesehen.
Die Schule hier finde ich nicht so streng wie in China. Man hat einen kurzen Schultag. Die Art des Unterrichts ist auch verschieden von China. Lernen ist nicht alles für einen Schüler. Sie haben viel Freizeit. Sie machen viel ausser Hausaufgaben. Die Noten sind nicht die wichtigsten Dinge für die Schüler. Die Lehrer ermutigen die Schüler ihre Meinung zu sagen. Das finde ich besser als immer Hausaufgaben zu schreiben.
Ich gehe in die elfte Klasse. Ich habe schon viel in der Schule gelernt. Natürlich Deutsch, aber auch noch mehr. Ich besuche den Deutschunterricht in der 6. Klasse. Ich gehe in den Leisungskurs Mathematik in der 12. Klasse und das freut mich. Aber es gibt andere Fächer, in denen ich nicht viel verstehen kann. Ich weiss nicht was ich machen soll. Ich muss viel lernen für mein Schuljahr in China. Mein Klassenlehrer und meine Mitschüler finden, dass ich zuhören und mitmachen sollte. Aber die Sprache ist zu schwer für mich. Aber wenn mein Deutsch wirklich besser ist, will ich mitmachen.
Es ist nicht so einfach, Freunde zu finden. Die Jugendlichen hier sehen älter aus als in China. In meiner Klasse hat jeder seine Freunde und ich finde es schwer dazu zu gehören. Natürlich redet manchmal jemand mit mir, aber ich glaube es ist nur aus Höflichkeit. Sie sind nett wenn ich sie etwas frage, aber sonst sprechen sie nicht mit mir. Jetzt habe ich eine gute Freundin, sie hat den gleichen Geburtstag wie ich. Ich habe sie im Chinesisch Unterricht kennengelernt. Während der Vorweihnachtzeit haben wir viel zusammen gemacht.
In meiner Freizeit mache ich natürlich zuerst Hausaufgabe. Dann mache ich noch die Aufgaben, die ich aus China mitgebracht habe. Ich gehe zum Chinesischunterricht in meiner Schule. Ich finde es ist sehr lustig und ich kann Deutsch lernen. Ausserdem gehe ich zur Mathe AG. Einmal in der Woche gehe ich Schwimmen. Manchmal treffen wir AFS Austauschschüler uns und machen etwas. Ich surfe gerne im Internet und schreibe E-mails nach China. Ich lese jeden Tag.
Mit AFS habe ich viel gemacht. Zuerst hatten wir einen Deutschkurs für fast einen Monat. So konnte ich schon etwas Deutsch sprechen als ich zur Schule ging. Ausserdem habe ich beim Deutschkurs die anderen Austauschschüler aus unserem Komitee sehr gut kennengelernt.
Wir haben regelmässige Treffen. Das Orientation Camp in Wismar und das Regionalwochenende in Tönning hat mir gut gefallen. In diesen zwei Camps lernte ich viel über die Geschichte Deutschlands und wir erzählten über unser Einleben hier und unsere Probleme. Im November haben wir den Hamburger Dom besucht. Am 3.Advent hatten wir eine Weihnachtsfeier. Das hat viel Spass gemacht.
Die Leute in unserem Komitee sind sehr nett. Meine Betreuerin ruft mich oft an und fragt mich ob ich Probleme habe. Zum Glück habe ich keine Probleme mit meiner Gastfamilie.:) Meine Betreuerin und ich sind ins Kino und Einkaufen gegangen. Ich mag sie sehr gerne.
Vieles in Deutschland ist anders als in China. Es ist klar dass die Sprache und das Essen ganz verschieden sind. Chinesen essen mit Stäbchen und lieben warmes Essen und können die Suppe schlürfen. Aber ich habe kein Problem mit Gabel und Messer, deutschem Essen und Tischmanieren. Das Wasser von Hahn kann man hier gleich trinken.
Die Leute hier haben Freude am Leben. Die Familie ist sehr wichtig für sie. Deshalb sind die Geschäfte alle am Sonntag zu, manche auch schon am Samstag. In China sind alle Geschäfte jeden Tag offen. Die Leute hier helfen anderen sehr gerne. Wenn ich unterwegs bin und ein Problem habe kann ich auch Unbekannte fragen, und sie sind sehr nett. In China reden wir nicht gerne mit Unbekannten.
Es gibt viel zu viel Hunde hier. Und die Hunde können fast überall gehen. In China sind Hunde in öffentliche Verkehrsmitteln, Geschäften und so weiter verboten.
Wir feiern verschiedenen Feste. Ich finde Weihnachten und Silvester in Deutschland sehr toll. Ich habe viel Geschenke gekriegt.:) Diese werden in China nicht gefeiert.
Viele Leute hier kennen China nicht gut. Sie denken China ist noch unmodern. Ich bin trauig über dieses Problem. Aber ich erzähle jedes mal soviel wie ich kann wie es heute in China ist. Ich hoffe, dass die Leute so ein besseres Bild von China bekommen.
Was noch? Mein Austrauschjahr geht weiter, ich hoffe ,dass ich noch mehr lernen kann und viel Spass haben werde. Am wichtigesten ist es aber, dass ich noch besser Deutsch lerne!
Danke an meine Gastmutter, sie hat mir bei diesem Bericht geholfen :-)
Mariann aus Ungarn
Schule in Ungarn
Ich heiße Mariann Rácz, ich bin 18 Jahre alt und komme aus Ungarn. Ich habe einen Bruder, der 14 Jahre alt ist. Meine Eltern haben eine Firma, die Strickwaren produziert. Wir wohnen in Südungarn in einer Kleinstadt namens Hódmezövásárhely.
Ich besuche in Ungarn ein Wirtschaftsgymnasium und will später Ökonomie studieren. Nach meinem Austauschjahr muss ich die zwölfte Klasse wiederholen, in der ich Abitur schreiben muss.
Das Schulsystem in Ungarn ist anders als in Deutschland. Wir müssen acht Jahre in die Grundschule gehen und danach vier Jahre Gymnasium oder sogenannte Fachmittelschule (z.B.: Wirtschaftsgymnasium). Man kann natürlich in der vierten und sechsten Klasse ins Gymnasium gehen aber viele machen die acht Klassen in der Grundschule fertig. Wann der Unterricht beginnt, hängt von der Schule ab: um halb 8 oder 8.
Wir haben 6-7 Stunden pro Tag. Die Lehrer sind streng und manchmal schreiben wir jeden Tag Test oder/und Klausur. Außerdem fragen die Lehrer uns fast jede Stunde ab. Jemand wird vor der Tafel abgefragt oder gleich mehrere Schüler. Im Allgemeinen müssen wir die Informationen auswendig lernen, anstatt sie selbst zu erarbeiten.
Dieses Jahr hat man neue Abituraufgaben eingeführt. Hoffentlich ändert sich das System und wird moderner. Wir schreiben in fünf Fächer Abitur. Es gibt vier Pflichtfächer: Mathematik, Ungarisch, Geschichte und die erste Fremdsprache. Das fünfte Fach kann man wählen. Ich habe Ökonomie gewählt.
Ich kam nach Deutschland, weil ich die Sprache lernen und das Land kennen lernen wollte, woher meine Urgroßmutter kam.
Jetzt lebe ich in einer netten Gastfamilie und fühle mich wohl. Meine Gastfamilie hat mir viel geholfen. Ich habe von ihnen sehr viel gelernt und bin ihnen sehr dankbar, dass ich bei ihnen wohnen kann. Wenn ich daran denke, dass ich bald nach Hause fahre, dann vermisse ich sie schon...
Mariann
Qin aus Shaghai
Besuch bei der GAL
Hallo, hier ist Qin vom Komitee Ham. Ich bin 16 Jahre alt. Ich komme aus Shanghai, China. Ich freue mich im Komitee Ham zu sein.
Heute wollte ich mit euch über das Gespräch mit der Politikerin Anja Hajduk reden. Neulich sind wir bei der Politikerin Anja Hajduk gewesen. Das fand ich ganz interessant. Sie hat sich vorgestellt und erzählt worum es der Grünen Partei eigentlich geht und wie sie üblicherweise arbeitet. Die Grüne Partei ist eine Partei, die Umwelt und Natur in Deutschland schützen will. Und zwar ist die Grüne Partei eine kleine Partei. Unter der SPD machen sie auch ganz viel für die Umwelt in Deutschland. Frau Anja Hajduk sagte, dass die Grüne Partei in Deutschland die Umweltprobleme besser als die anderen Parteien an geht.
Später habe ich gefragt: "Wie empfinden Sie ihre Lage als Berufspolitikerin. Welche Unterschiede zwischen Politikerin und anderen Berufen gibt es." Hat sie so geantwortet, dass eine Politikerin zuerst ein starke Persönlichkeit sein muss. Weil sie normalerweise in der Woche in Berlin arbeitet und jedes Wochenende wieder nach Hamburg geht. Dann muss sie schon am Sonntag Nachmittag wieder nach Berlin fahren. Deswegen ist es eigentlich ganz anstrengend eine Politikerin zu sein. Sie müssen auch immer vorbereitet sein wenn die Medien etwas schlechtes über sie geschrieben haben. Sie müssen immer gute Laune haben, egal was passiert.
Ich habe sie nachher noch gefragt wie die Position für Frauen in der Politik ist. Sie sagte, dass in der Grünen Partei die Posten schon "fifty/fifty" verteilt sind. Die Grüne Partei ist in den letzten 15 Jahren ganz gut geworden. Deswegen fand sie auch nicht, dass Frauen in der Politik ihrer Partei eine schlechtere Position im Vergleich zu Männer haben.
Und jetzt wurde auch eine Frau zum Minister von der CDU gewählt. Daher habe ich bemerkt den Unterschied zwischen Demokratie und Kommunismus. Wir denken immer, dass die Politik Männersache ist. Aber es gibt immer mehr Frauen, die die gleichen Rechte wie Männer haben wollen. Wie zum Beispiel, einen besseren Job zu haben oder an politischen Aktionen teil zu nehmen.
Leider war die Zeit ganz schnell um. Ich kann leider auch nicht die Wahl in kommenden Oktober sehen. Aber es wird bestimmt ganz spannend.
13.6.05 Qin aus Shanghai, China


Erfahrungsberichte


















